Nr. 21, 31. Januar 2026, Zu der Resolution Nr. 2815 (2026) des UN-Sicherheitsrats über die Verlängerung des Mandats der UN-Friedenstruppe auf der Insel Zypern

Republik Türkiye Außenministerium 31.01.2026

Das Mandat der UN-Friedenstruppe auf der Insel Zypern wurde vom UN-Sicherheitsrat mit seiner Resolution 2815 (2026) vom 30. Januar 2026 um ein weiteres Jahr verlängert. Wir unterstützen nachdrücklich die Erklärung des Außenministeriums der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) zu dieser Resolution.

Die Verlängerung des Mandats der UN-Friedenstruppe, die erneut ohne die Zustimmung der türkisch-zyprischen Seite als eines der beiden souveränen und gleichberechtigten Völker auf der Insel erfolgte, widerspricht den etablierten Praktiken und Grundsätzen der Vereinten Nationen. Wir betonen, dass die Friedenstruppe ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der TRNZ ausschließlich auf der Grundlage des guten Willens der Behörden der TRNZ durchführen kann. Wir weisen nachdrücklich darauf hin, dass es unerlässlich ist, so bald wie möglich eine Rechtsgrundlage für die Fortsetzung dieser Aktivitäten zu schaffen. Sollte dies nicht rechtzeitig geschehen, werden die von den Behörden der TRNZ zu ergreifenden Maßnahmen die volle Unterstützung des Mutterlandes und Garanten Türkiye erhalten.

Die oben genannte Resolution enthält weiterhin voreingenommene Verweise auf den Bau der Straße zwischen Yiğitler und Pile. Dabei handelt es sich um ein humanitäres Projekt, dessen Ziel es ist, den türkischen Zyprioten, die in dem in der Pufferzone gelegenen Dorf Pile leben, einen direkten Zugang zu ihrer Heimat, der TRNZ, zu ermöglichen. Das Projekt steht noch vor seiner Fertigstellung, da die Friedenstruppe aufgrund des Drucks der griechisch-zyprischen Seite, die in dieser Angelegenheit eigentlich kein Mitspracherecht hat, die zuvor zwischen der UNO und der türkisch-zyprischen Seite getroffene Vereinbarung nicht umgesetzt hat. Wir verurteilen außerdem nachdrücklich, dass in der Resolution zahlreiche Verstöße der griechisch-zyprischen Seite gegen die Pufferzone, insbesondere die Autobahn Astromerit-Evrihu und das Universitätsgebäude in Pile, nicht erwähnt werden. Diese Verstöße nehmen täglich zu, während die UN-Friedenstruppe weiterhin wegschaut. Wir betonen, dass sich die Souveränität der griechisch-zyprischen Verwaltung nicht auf den Norden der Insel erstreckt und auch in keiner Weise die Pufferzone umfasst. Angesichts der Tatsache, dass es die türkischen Streitkräfte und die wirksame Garantie von Türkiye sind, die seit einem halben Jahrhundert den Frieden auf der Insel sichern, und nicht die UN-Friedenstruppe, stellen sich ernsthafte Fragen hinsichtlich der Daseinsberechtigung der UN-Friedenstruppe, die nicht einmal in der Lage ist, eine faire und ausgewogene Haltung gegenüber beiden Seiten in der von ihr verwalteten Pufferzone einzunehmen.

Die fortwährende Bezugnahme der Resolution des Sicherheitsrats auf Methoden, die seit Jahrzehnten erprobt sind und sich bei der Lösung der Zypernfrage als erfolglos erwiesen haben, trägt in keiner Weise zur Förderung der Bemühungen um eine Lösung bei. Darüber hinaus verzögert sie eine gerechte, dauerhafte und nachhaltige Lösung, die auf den Realitäten auf der Insel basiert. Wir fordern den UN-Sicherheitsrat auf, beide Seiten auf der Insel gleich zu behandeln und endlich ernsthafte Anstrengungen für eine Lösung zu unternehmen.

Die realistischste Lösung für die Zypernfrage beinhaltet die Koexistenz der beiden Staaten auf der Insel. Wir fordern den UN-Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft auf, diese Realität zu akzeptieren, die unveräußerlichen Rechte des türkisch-zyprischen Volkes, nämlich seine souveräne Gleichheit und seinen gleichen internationalen Status, anzuerkennen und den Weg für eine glänzende Zukunft zu ebnen, die durch die enge Zusammenarbeit der beiden Nachbarstaaten auf der Insel geprägt sein wird und die regionale Stabilität, Entwicklung und den Wohlstand fördert.

Atatürk

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